WELLEN 🌊




Wasser, Meer und Wellen, für mich eher ein neues Element. Bis zu diesem Sommer, denn den habe ich vor allem am, mit und im Meer verbracht (oder auch mal an einem See). Ich habe Wellen beobachtet, im Wasser gefühlt, hab mich von ihnen tragen und mitnehmen lassen, bin gegen sie angeschwommen, hatte vor ihnen Angst oder habe sie begeistert gesucht. Habe ausgelotet, wieviel Welle ist sicher und ab wann muss ich mir Sorgen machen weggezogen zu werden. Wohin auch immer. Verschlugen von einem mir unendlich erscheinendem Meer.


Ein besonderer Moment am Abend in einer kleinen Bucht in Kroatien. Meine ersten „großen“ Wellen und das Erleben, sie verschlingen mich nicht, sondern ich kann mich von den Wellen tragen lassen und mit ihnen spielen. Wasser schlucke ich nur, wenn ich gegen ihren Rhythmus anschwimme.


„Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen sie zu surfen.“ (Jon Kabat Zinn)


Eins meiner Lieblingszitate zum Leben, mal nicht nur wörtlich, schwarz auf weiß, sondern erlebt, hier und jetzt in der Welle. Vielleicht wollte ich auch deshalb nun endlich mal ans Meer.


Ein anderer besonderer Moment. Ein früher Morgen in der Toskana mit ganz ruhigem, flachen Meer. „Laaaangweilig“, denke ich, bevor ich in die Ruhe eintauche und die zarte und doch klare Kraft, der über der Wasseroberfläche, kaum sichtbaren Bewegungen des Meeres, sprich Wellen, spüre. Und erstaunt fühle, in der Ruhe liegt eine enorme Kraft. Nichts Neues aber auch hier über die Worte hinaus gefühlt.


An dem Nachmittag waren übrigens die großen Wellen genau richtig. An dem Morgen war ich offen für die leisen Töne. Beides war wunderschön. Nicht das Eine oder das Andere. Eher so:

Alles zu seiner Zeit!


Schöne Analogien zum Leben, zu den Pferden, uns Menschen und überhaupt und sowieso. Nicht nur im Kopf verstanden sondern auch im Körper gespürt.


Ich denke da ist noch mehr drin, ich will mehr vom Meer.


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"Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare" Christian Morgenstern